Badminton


Sektionsleitung
Wolfgang Bauer und Thomas Schmid

Geschichte des ATUS „Vorwärts" Hirtenberg Sektion Badminton

Badminton (unter dem Namen Federball hat diesen Sport schon fast jeder einmal gespielt), wurde erstmals 1887 in England turniermäßig gespielt. Dieser schnelle, konditionsraubende Sport wurde 1956 auch in Österreich eingeführt. Als Gründer der Sektion Badminton innerhalb des ATUS Hirtenberg wird Herr Johann Petersberger genannt, der diesen Sport in unserer Gemeinde 1958 populär machte.

Gespielt wurde auf drei Gewinnsätze. Bei allen Spielen wurde bis 15 Punkte, außer Dameneinzel,bis 11 Punkte gespielt.

Da wir nur 1 Spielfeld zur Verfügung hatten und ein Spiel ca. 30 Minuten dauerte, wurde meist Doppelgespielt.

 

1959

Mit Freundschaftsspiele gegen Berndorf und Mödling wurde die Spielstärke zur Teilnahme an der Mannschaftsmeisterschaft 1959 erreicht und ein 2. Platz erkämpft.Bei der Teilnahme an der ASKÖ Landesmeisterschaft wurde ein 1. und drei 3. Plätze erreicht.Beim ASKÖ Bundessportfest in Linz wurde ein 3. Platz im weiblichen Jugendeinzel errungen.

1960

Herr Johann Petersberger wurde zum Landesfachwart für Badminton und zum Obmann des Wettspielausschusses gewählt.

1961

wurden die jungen Spieler Niederösterreichische Mannschaftslandesmeister. Größter Erfolg bei der Landesmeisterschaft in Gänsendorf

1962

1. Aufstiegsspiel in Stainach Irdning für die Staatsliga B. Hirtenberg konnte das Spiel 6:2 gewinnen.Eines der schönsten Spiele des ATUS Hirtenberg.

1963


Aufstiegsspiel in Stainach Irdning für die Staatsliga B - die Mannschaft

Mannschaftslandesmeister
Sieger in der Staatsliga B und Aufstieg in die höchste Spielklasse in Österreichs, Staatsliga A

Landesmeister im Mädchendoppel Petersberger Christa - Slavik Heidi fanden Staatsmeisterschaften in Linz statt. Der ATUS Hirtenberg erreichte einen 1. Platz im JugendDameneinzel durch Christa Petersberger und einen 2. Platz im Jugend Damendoppel durchChrista Petersberger und Heidi Slavik.

1964

Landesmeister im Herren Einzel Leopold Bauer.

1965

Landesmeisterin im Damen Einzel Heidi Slavik.

1966

Abstieg in die Staatsliga B.

1967

bei den Internationale Landesmeisterschaften konnte Bauer Heidi den 1. Platz im Dameneinzelund den 1. Platz im Mixdoppel mit Bauer Leopold erreichen.

1968

wurde die Mannschaft des ATUS Hirtenberg wieder Sieger in der Staatsliga B.

Es fanden die Jugendstaatsmeisterschaften in Klagenfurt statt. Alfred Kohlhauser wurde Jugendstaatsmeister im Herreneinzel, Walter Schreiber und Gertraud Kohlhauser wurden Sieger imMixdoppel und Kohlhauser - Schreiber wurden im Herrendoppel zweite.Leopold Bauer wurde mit Rainhold Pum österreichischer Staatsmeister im Herrendoppel.

1969

fanden die Jugendstaatsmeisterschaften in Wien statt. Alfred Kohlhauser wurde Jugendstaatsmeisterim Herreneinzel.

Die ASKÖ Bundesmeisterschaften wurden in Salzburg ausgetragen. Alfred Kohlhauser konnte das Herreneinzel und das Herrendoppel gewinnen. Im Mixdoppel belegte er den zweiten Platz.Leopold Bauer wurde mit Rainhold Pum zum zweiten mal Staatsmeister.

Leopold Bauer wurde mit Alfred Kohlhauser Staatsmeister im Herrendoppel.

1970

Heidi Bauer wurde bei den Staatsmeisterschaften mit Fritzi Pum im Damendoppel dritte.

1971


Saison 1971-72
österreichischer Mannschafts Staatsmeister
Alfred Kohlhauser, Heidi Bauer, Hermann Franz, Leopold Bauer

erreichten wir nach harten Training den ersten Höhepunkt der Sektion Badminton. Wir errangenden österreichischen Mannschaftsmeistertitel.

1973

war unser Höhepunkt. Wir erreichten mit der 1. Mannschaft den 2. Mannschaftsstaatsmeistertitel undmit der 2. Mannschaft den NÖ - Landesmeistertitel.

Es folgten Nominierungen in die NÖ Landesauswahl und in die Österreichische Badminton Nationalmannschaft.2 Europameisterschaften wurden beschickt. (Karlskrona und Wien)




In den folgenden Jahren bekam der Badmintonsport einen unerhörten Aufschwung und so konnten wir mit unseren Leistungen nicht Schritt halten, da wir als Spitzenmannschaft nur ein Spielfeld zur Verfügung hatten, während andere Vereine in großen Hallen mit mindesten 3 Spielfelder und einer Hallenhöhe von mindestens 7 Meter trainieren konnte stiegen wir aus der Staatsliga A ab.

Außerdem wurde vom Österreichischen Badmintonverband eine Verordnung herausgegeben die besagt, dass man bei Meisterschaftsspiele mindestens 2 Spielfelder haben muss.

Da wir keine so große Halle zur Verfügung hatten zogen wir uns aus der Meisterschaft zurück und konzentrierten uns auf die Kinder und Jugendarbeit.

Trotzdem konnten wir zu dieser Zeit einen Senioren Staatsmeister, Valentin Varga und einen Vizestaatsmeister, Alfred Kohlhauser sen, stellen.

1975

wurden wir wieder Meister der Staatsliga B und mussten ein Aufstiegsspiel gegen Villach in Judenburg austragen. Die Villacher wurden 7:1 geschlagen. Es wurde mit echten Federbällen gespielt. 72 Bälle wurden verbraucht.

1976

wurde die Meisterschaft in Turnierform ausgetragen. Der Verband hat beschlossen, dass die vier Runden in Klagenfurt gespielt werden müssen. Wr.Neustadt ist zur ersten Runde aus Protest gar nicht erschienen und wir sind nach der Änderung unserer Spielerrangliste durch den Verband frühzeitig abgereist. Wir und Wr.Neustadt wurde von der Meisterschaft ausgeschlossen.

1987

Nach dieser Durststrecke stiegen wir wieder in die Meisterschaft ein und spielten in der Niederösterreichischen Oberliga. Die Spiele wurden in Turnierform gespielt. Wir mussten die Wettkämpfe immer auswärts in großen Hallen bestreiten.

1991

Durch den Bau der neuen Hauptschulturnhalle ist unsere Motivation wieder stark gestiegen.Dank einer großzügigen Subvention der ASKÖ- NÖ unter Präsident NR Arnold Grabner, konnten wir nach harten Kampf den Ausbau einer größeren Turnhalle mit 4 Spielfelder und einer Höhe von 7 Meter erreichen.

Eine neue Generation hat die Führung übernommen und versucht, an die Erfolge früherer Zeiten anzuknüpfen. Leicht wurde es nicht, aber durch vermehrtes Training in der neuen Halle mit 4 Felder konnte die Staatsliga B wieder erreicht werden. Bei den Heimspielen waren immer Zuschauer anwesend. Damit die Zuseher mit Straßenschuhen in die Halle konnten wurden Teppiche angekauft.Zwischen den Felder wurden Werbetafeln aufgestellt und Transparente von Sponsoren aufgehängt.Es konnte auch die Fa. AEZ Leichtmetallräder als Sponsor gewonnen werden.

Dann kam die Zeit, wo sich die großen Vereine mit ausländischen Spielern verstärkten.

Wir konnten und wollten uns diese Entwicklung nicht leisten.

Die Mannschaft trennte sich, einige hörten auf, andere suchten sich einen neuen Verein.

Einige der älteren Generation trainierten die Schüler und Jugend. Auch diese Spieler konnten Meisterschaften gewinnen.

1999


Unsere Schüler-Staatsmeister - Eva Brunner und Julia Franz

Julia Franz wurde im Schülereinzel und mit Eva Brunner im Schülerdoppel in Klagenfurt österreichische Meister.

2002

3. Platz bei den Seniorenweltmeisterschaften in Australien durch Herrn Leopold Bauer

Mehrfacher Seniorenstaatsmeister Leopold Bauer und Alfred Kohlhauser im Herreneinzel und Herrendoppel.

2011

der Verein hat für die Meisterschaft 2011 - 2012 beim NÖBV eine Mannschaft gemeldet.



Nach 53 Jahren Badminton in Hirtenberg erhoffen wir uns in Zukunft wieder einen großen Aufschwung unseres Vereins.Es kommen viele Kinder und Erwachsene zum Training.Einen großen Dank gilt allen ehemaligen und aktiven Spielerinnen und Spielern. Halten Sie unseren Badmintonverein die Treue damit wir die Tradition fortführen können.Auf gute Zusammenarbeit und viel Erfolg.

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